Innenputz und PV

Der zweite große Schritt in dieser Woche ist die Aufbringung des Spritzputzes im Haus. Inklusive danach folgendem Anstrich geht dies zwangsläufig schneller als zu tapezieren.

Alles gut abgeklebt und es wird weiß.

Und auch die restlichen Komponenten für die PV-Anlage(Speicher & Wechselrichter) haben in dieser Woche Ihren Weg ins Haus geschafft. Somit produzieren wir bereits unseren Strom, wenn auch aktuell erst mal in den Speicher, ein Zweirichtungszähler muss noch eingebaut werden.

Es ruckt.. die Garagen kommen(endlich)

Aufgrund eines nicht optimal aufgestellten Gerüstes haben wir relativ lange auf die Garagen warten müssen, auch wenn der freie Platz manchmal gut zu Pass kam(z. B. als Bau-Campingplatz). Lange geplant kamen dann aber am 11.01. die Garagen.

Früh ging es mit dem Aufbau eines Krans los, der für die hintere Garage(Stauraum) erforderlich war.

Nachdem die hintere Garage gestellt war, waren die zwei vorderen Garagen gerade von der Autobahn gefahren, also noch etwa 1 Stunde entfernt.
Bei soviel Zeit, wurde der Kran wieder auf die Reise geschickt, die beiden restlichen Garagen werden mit dem Versetzfahrzeug positioniert.

Passgenau wird die Garage positioniert.

Allerdings geht nichts ohne Probleme. In diesem Fall waren alle Regenwasseranschlüsse falsch positioniert(nicht im Bild) und mußten korrigiert werden. Weiterhin war das Streifenfundament zwischen den mittleren Garagen komplett fehlpositioniert, so dass die rechte Garage gar nicht aufliegt. Da musste also erst noch eine Unterfütterung mit Schnellbeton geschaffen werden.

Mit dem Versetzfahrzeug geht die Positionierung schnell von der Hand.

Und so sieht das Ganze im fertigen Zustand aus. Mal schauen, ob wir dort später noch ein Dachrandprofil drum ziehen.

Was jetzt noch fehlt ist der elektrische Anschluss.

KW 1 – Jetzt passiert wieder was…

Die Weihnachtsfeiertage und auch der Jahreswechsel sind vorbei und es geht wieder voran. In dieser Woche wird gespachtelt.

Die 1-Mann Kolonne ist mir Sprinter und Wohnwagen angerückt. Da passt es ganz gut, dass die Garagen noch nicht da sind und der Platz damit als Campingplatz genutzt werden kann.

Zum Anschluss der Garagen hat der Elektriker bereits ein Erdkabel aus dem Haus gelegt und da ich auf Nummer Sicher gehen wollte, habe ich ihn gleich noch ein 400V-geeignetes Kabel in gleicher Länge herauslegen lassen. Falls ich irgendwann mal Kraftstrom draußen brauche, muss ich nur noch das Kabel innen anschließen(lassen) und draußen in der Garage die Dose setzen. Nicht bedacht habe ich die Eigendynamik der Elektrokolonne.

Wir haben abgesprochen, dass das Kraftstromkabel genauso lang sein sollte, wie das für den normalen Stromanschluss in der Garage, damit ich die Kabel an der gleichen Stelle einführen kann. Das hat schon mal geklappt.
Dass die Elektriker aber das Kabel dann an komplett anderer Stelle aus dem Haus rauslegen und damit die Länge jetzt doch nicht zur Garage reicht,… ohne Worte!

Also habe ich noch zusätzliches Erdkabel gekauft und bei der Gelegenheit gleich noch ein Gießharz-Kupplung und Leerrohr. Das Leerrohr soll zwar eigentlich bei Erdkabel nicht erforderlich sein, aber wenn ich das mal was tauschen muss, liegt es schon in der Erde. Und damit ist der Samstag nachmittag nach dem vormittäglichen Material-Einkauf dem Erdbau verschrieben. Für so ein bißchen Erdkabel vergraben braucht ein echter Mann doch nichts anderes als Spitzhacke, Schaufel und Spaten.


Verdichteter Schotter und Lehmboden haben mir dann gezeigt wer der Boss ist, und dass auf nur etwa 4m Kabelgraben.

Wie auch immer, das normale Kabel liegt und für den Teil, an dem das Kraftstrom-Kabel die gleiche Trasse nimmt, läuft noch ein zweites Leerrohr mit Zugdraht. Das Projekt Kabelgraben für den Kraftstrom habe ich erstmal vertagt, war ja schon dunkel und außerdem hatte ich keinen Sand mehr. 😉

KW 52

In dieser Woche ist nichts Wildes passiert. Der Estrich wird immer trockener, und ist laut Aussage vom Bauleiter vor Weihnachten auch schon trocken genug. Trotzdem lüften wir noch täglich und ein bißchen Feuchte kommt damit auch noch raus.

Am 28.12. hätte der Bautrockner wieder abgeholt werden sollen …
(Ich lasse die Aussage mal so im Raum stehen, klappt offensichtlich genau so gut wie die Anlieferung.)

KW 51 – die Woche vor Weihnachten

Vor seinem Weihnachtsurlaub war der Bauleiter am Montag noch mal im Haus. Fußbodenheizung, regelmäßiges Lüften und Bautrocknereinsatz haben den Estrich ausreichend getrocknet, so zumindest das Meßergebnis.

Also kann die Heizung heruntergeregelt werden, der Bautrockner wieder zurückgehen und im neuen Jahr mit den Innenarbeiten weiter gemacht werden.

Auch das Ergebnis der erfolgreichen Blowerdoor Messung ist mittlerweile eingetrudelt.

Zwischen den Jahren wird außer dem regelmäßigen Lüften um die letzte Restfeuchte wegzubekommen nicht viel passieren.

Der Bautrockner ist zum 21.12. wieder gekündigt, aufgrund der hohen Last bei der Spedition soll aber erst am 28.12. wieder abgeholt werden. Lassen wir uns mal überraschen, ob der Termin wohl eingehalten wird.

KW 50 – Richtwoche + 5

Die KW 50 hat sich schwerpunktmäßig der Bautrocknersuche gewidmet.
Dieser sollte eigentlich bereits am Ende der KW 49 geliefert werden, was aber nicht passierte. Nachdem er auch am Montag nicht auftauchte ergab ein Telefonat, dass er „versehentlich“ nach Stuttgart gesendet wurde. Die versprochene Anlieferung am Dienstag fiel genauso ins Wasser und erst nach einem leicht eskalierenden Telefonat wurde der Bautrockner dann per Express am Mittwoch geliefert, fast eine Woche nach Termin.
Die Krönung war dann noch die Aussage, dass ja auch erst nach realem und nicht nach geplantem Liefertermin berechnet würde.

Außerdem wurden in dieser Woche die Stromzähler montiert. Der Baustromkasten ist somit gekündigt und die Elektroinstallation im Haus jetzt größtenteils abgeschlossen. Leider ist bei den Stromzählern nun doch kein 2-Wege Zähler dabei, was einen erneuten Austausch bei der finalen PV-Inbetriebnahme erfordert.

Über das Wochenende beginne ich dann mit der Netzwerkinstallation, was aber zunächst nur das Setzen der Dosen bedeutet. Die Kabel sind ja bereits verlegt und die Installation im Technikraum mache ich, wenn der Netzwerkschrank hängt.

KW 49 Richtwoche +4

In dieser Woche war relativ wenig Tätigkeit. Hauptsächlich war der Estrich mit Trocknen beschäftigt und wir mit regelmäßigem Lüften.

Trotzdem gab es den ein oder anderen erwähnenswerten Punkt.

Praktisch seit dem ersten Treffen mit dem Bauleiter von Fingerhaus hat mich dieser immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass während der Trocknung des Estrichs, keine feuchte Luft auf den Spitzboden ziehen darf. Die Bodentreppe wird erst später eingesetzt und liegt aktuell auch noch auf dem Spitzboden rum. Entsprechend haben die Heizungsbauer in der letzten Woche als eine ihrer letzte Aktion den Deckendurchbruch zum Spitzboden dicht verklebt. Und nachdem in der letzten Woche der Estrich eingebracht war, war soweit alles gut.
Am Montag waren dann offensichtlich die Elektriker vor Ort und haben noch das ein oder andere an Arbeiten erledigt. Als ich am Montag Abend zum Lüften im Haus war, war der Öffnung zum Spitzboden wieder auf, auf der Dachluke zum Schornstein kondensierte es munter. Offensichtlich waren die Elektriker nochmal oben und haben die Klappe aufgelassen. Also wieder mal Info an den Bauleiter. Dieser war dann am Mittwoch vor Ort und hat neben diversen anderen Tätigkeiten den Spitzboden wieder verklebt.

Am Montag habe ich noch in ein paar Räumen Renovierungsleuchten angebracht, allerdings sind die regulären Stromkreise im Haus noch nicht angeschlossen, da warten wir noch auf den Einbau des Zählers. Ansonsten ist mir dann noch aufgefallen, dass in einer Netzwerkdose(bei denen ich nur die Kabel habe legen lassen und die Anschlüsse selbst mache), entgegen der Planung nur ein Kabel aus der Wand kommt. Vor ein paar Tagen waren da noch zwei Kabel. Also werde ich wieder mal dem Bauleiter auf den Keks gehen.
Und auch den Schrank für meine Netzwerkhardware werde ich etwas anders als geplant umsetzen müssen, da genau an dieser Stelle auf einmal ein Kabelkanal aus dem Estrich zur Decke läuft. Da habe ich offensichtlich zwischendurch nicht aufgepasst, sonst hätte der sicherlich auch woanders her laufen können.

KW 48 – Richtwoche + 3

In dieser Woche ging es weiter munter voran.
Die Fertigstellung der Dacharbeiten für die PV-Anlage stand planmäßig an sowie die Verlegung der Heizschlangen für Fußbodenheizung. Für uns überraschend war dann, dass direkt im Anschluss auch direkt der Estrich eingebracht worden ist.

Die Arbeiten für die PV-Anlage haben am Freitag begonnen. Das Wetter hat aber dne Monteuren öfter mal einen Strich durch die Rechnung gemacht, weswegen die Dach-Installation dann erst am Dienstag fertig war. Sobald der Stromzähler im Haus ist, finden dann auch die finalen Anschlussarbeiten statt.

Die Vorbereitungsarbeiten haben wir hier zwar nicht gesehen, aber dann zumindest das Verlegen der Schlangen.

Und so sah es dann am Mittwoch abend aus:

Unerwartet war wie oben erwähnt dann, dass am Donnerstag schon die Estrichkolonne anrückte:

Und so langsam nimmt es dann auch Form an:

Dann lassen wir uns mal überraschen, wie unser Wintereinbruch die nächsten Arbeiten beeinflusst.

Bauherrenarbeiten

Das noch vorhandene Gerüst legt nahe, die Installation der Satellitenschüssel direkt auszuführen, auch wenn die Kabel noch auf dem nicht mehr zugänglichen Spitzboden liegen und auch noch kein Receiver im Haus steht.

Premiere – Bauherrin und Bauherr das erste Mal auf dem Blog zu sehen.

Und auch der Bauherr Junior hat kräfig mitgearbeitet.

Die Schüssel hätte nicht durch die Dachluke gepasst, die Entscheidung war also gut, übers Gerüst zu gehen. Sobald der Spitzboden wieder zugänglich ist, muss die Verkabelung durch den Mast noch ausgeführt werden und eine finale Ausrichtung ist wohl auch noch fällig.

Hier noch eine kleine Impression aus dem Haus, bleibt die Frage: Wer war da am Werk? Ein Handwerker, Besucher auf dem Richtfest?

Vielleicht bekommen wir es ja noch raus.

Allen Besuchern und helfenden Händen an diesem Tag, ein dickes Dankeschön!

KW 47 – Richtwoche +2

Die Kalenderwoche 47 steht im Zeichen der Heizung und der Sanitärinstallation.

Am Montag im Laufe des Vormittags rücken die Monteure an und werden bis Ende der Woche die Heizungsanlage in Betrieb aufbauen und in Betrieb nehmen und die Sanitärinstallation vornehmen.

Am Ende hat die Verrohrung der Lüftungsanlage so eine Mischung zwischen Modelleisenbahn, Autorennbahn oder Würmern im Sand.

Im Gästezimmer macht die Heizung noch etwas starke Geräusche, hier kommen die Heizleitungen zum Verteiler im OG aus dem Technikraum hoch. Also wieder etwas abzuklären.

Am Mittwoch wurde noch mal seitlich unserer Auffahrt etwas ausgekoffert, damit bei der Anlieferung der Garagen der dann benötigte Kran seine Stützen positionieren kann.

Am Samstag haben wir dann noch etwas Schotter drauf gepackt.
Wenn die Garagen angeliefert sind, wird dieses „Loch“ dann wieder verfüllt.

Nachdem entgegen der ursprünglichen Planung bis Donnerstag noch niemand von dem Unternehmen vor Ort war, das den Gerüstbau durchgeführt hat und auch die Putzarbeiten durchführen soll, steht dem Beginn der Montagearbeiten für die PV Anlage am Freitag noch das nur noch halb vorhandene Gerüst zur Straße hin, das ja wegen des Hausanschlusses kurzfristig weichen mußte.

Also haben Bauherr Junior und Senior am Donnerstag Abend im Schein der Laterne vorm Haus das Gerüst wieder vervollständigt. War im Baukastensystem gut umsetzbar.

Sieht bei Tageslicht doch wieder gut aus und steht auch stabil.

Am Freitag war dann doch noch eine Kolonne zur Armierung und Vervollständigung des Unterputzes vor Ort.
Daneben haben auch die Arbeiten für die PV-Anlage begonnen. Die Montage des Untergerüstes wurde begonnen und auch die Verkabelung wurde bis in den Technikraum gelegt.

In der nächsten Woche geht es dann mit der PV-Anlage weiter und es muss dann auch die Fußbodenheizung gelegt und an die Heizanlage anegschlossen werden.